Der Arbeitskreis Frauengeschichte im Bereich Forschendes Lernen des ZAWIW hat es sich zur Aufgabe gemacht, über Frauen zu forschen, die die Gesellschaft verändert haben. Unser besonderes Anliegen ist es, Frauen darzustellen, die in Vergessenheit geraten sind oder die regional oder im jeweiligen Land von besonderer Bedeutung waren.


Neuigkeiten im AK Frauengeschichte:


  • Ulm, 09.-10.07.2012

    Unser viertes und letztes Partnertreffen im Projekt

    EWA findet in Ulm statt, im Rahmen des

    Internationalen Donaufests, bei dem gefeiert wird,

    dass vor 300 Jahren die ersten Ulmer Schachteln

    mit Emigranten die Donau hinuntergefahren sind.


  • Bad Urach, 20.-24.Febr.2012

    Im "Haus auf der Alb" in Bad Urach wird,

    unterstützt von ZAWIW, ILEU und VILE,

    wieder eine sehr interessante Fortbildung

    stattfinden, zum Thema: "Demokratie 2.0 ? -

    Social Media Gesellschaft und Individuum“

    Montag, 20. – Freitag, 24. Februar 2012

    im Haus auf der Alb, Bad Urach

    Beginn: Montag, 14:30 Uhr

    Ende des Seminars: Freitag, 13:00 Uhr


  • Ferrara 19.- 22. Oktober 2011

    AK Frauengeschichte: Drittes Lernpartnertreffen von

    Projekt EWA in Ferrara:

    a) Präsentation von Frauenporträts aus Budweis, Kaunas,

    Macomer (Sardinien), Sofia, Wien, Ulm und Ferrara

    b) Diskussion der Ergebnisse

    c) Planung der Veröffentlichungen


  • Bad Urach, Fortbildung 7. - 11. März

    Im "Haus auf der Alb" in Bad Urach nahmen 6  Mitgliederinnen des AK Frauengeschichte teil.Die Fortbildung gliederte sich in workshops zur Interviewtechnik, Videotechnik und  Schreibtechnik und in Vorträgen zu gesellschaftlichen und politischen Entwicklung in Südosteuropa.

     



  • Erster Fragebogenentwurf für Projekt EWA

    Mit einem gemeinsam auf Englisch erarbeiteten Fragebogen startet jede Lernpartnergruppe der sechs europäischen Länder, eine Zielgruppe von älteren Frauen ihres Landes zu interviewen.


  • AK Projekt Frauenporträts hat eine neue homepage

    Die Homepage des  AK-Projekts Frauenportraits wurde freigeschaltet und ist in fünf Sprachen aufzurufen.


  • Projektstart in Sofia (Bulgarien)

    Mit einer Begegnungsreise nach Sofia begann für den AK Frauengeschichte die Arbeit am europäischen Lernpartnerprojekt EWA.


  • Antrag EWA von EU genehmigt

    Der Antrag des AK Frauengeschichte für das Projekt EWA  „European Women in older Age“ ist von der EU genehmigt worden und kann sofort starten, gemeinsam mit 6 weiteren Partnergruppen aus Kaunas, Sofia, Budweis, Wien, Ferrara und Macomer.
    In den jeweiligen Partnerländern sind Frauen zu recherchieren, die über 70 Jahre alt sind  und eine Biografie des gelungenen Alterns aufweisen, nach beruflichem Ruhestand bzw. nach der Familienphase.


  • Neues Buch erschienen

    Nach dreijähriger intensiver Arbeit freut sich unser Zawiw-AK Frauengeschichte über die Veröffentlichung des Projektergebnisses mit dem Titel  „Eigenwillig und couragiert – Wegweisende Frauen in Ulm und Neu-Ulm“  „Ein ungewöhnliches und äußerst gelungenes Buch“ konstatierte der Verleger Udo Vogt von der Süddeutschen Verlagsgesellschaft bei der Pressevorstellung des Buches, am 27.9.2009 im Verlagshaus.

    Wir verfolgten die Spuren der 52 Frauen, nach denen drei Prozent der ca. 1700 Straßen in Ulm und Neu-Ulm benannt sind, recherchierten im Internet, in Archiven oder befragten Zeitzeugen der Straßennamenträgerinnen. Es war eine nicht leichte Aufgabe, der wir aber mit viel Spaß und großem Eifer nachkamen. Herausgekommen ist eine Fülle von Geschichten, Anekdoten und biografischem Material über die Protagonistinnen. Jede von uns 12 Seniorstudentinnen verarbeitete die Stoffsammlung zu einer typischen Geschichte ihrer jeweils ausgewählten Frau als Ergänzung zu einer biografischen Zeittafel.

    Das Titelbild zeigt die heilige Afra im Chorgestühl des Ulmer Münsters, nach der ein Weg in Neu-Ulm Pfuhl benannt ist.

    Überraschungen erlebten wir genügend bei unseren Recherchen. So ist etwa nicht die heilige Maria Namensgeberin der Marienstraße in Neu-Ulm, sondern die bayrische Königin Maria (gest. 1889) und Mutter von Ludwig II (gest.1886). So erinnert auch die Ottiliengasse in Söflingen nicht an eine Heilige, sondern trägt den Vornamen der Tochter eines Söflinger Bauwerkmeisters des 20. Jahrhunderts.  Auf dem Straßenschild  der Mathildenstraße beim Ulmer Gefängnis steht leider nur der Vorname einer ehemals tüchtigen Ulmer Geschäftsfrau, die Firmeninhaberin der Wielandwerke, die nach dem Tod ihres Mannes das Unternehmen zum Blühen brachte mit gleichzeitigem großen sozialem Engagement.

    Dank der Unterstützung von Sponsoren und der Bürgerstiftung konnte das Buch in einer wunderschönen Aufmachung erscheinen und wird nun in fast allen Ulmer Buchhandlungen angeboten. Man kann es aber auch direkt im Zawiw-Büro erwerben.

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