Fünf Termine, ein Element: Die Wasserstofflotsen im Sommereinsatz
Zwischen Anfang Juli und Anfang August waren unsere ehrenamtlichen Wasserstofflotsen gleich fünfmal unterwegs – vom Donaufest über zwei Schulklassen bis zur Landesgartenschau. Zeit für einen Rückblick.

Am Stand des Ulmer Netzwerks für Bürgerwissenschaften beim Internationalen Donaufest brachten die Wasserstofflotsen den Besucherinnen und Besuchern Wasserstoff direkt am Modellauto nahe. Das sorgte für spannende Gespräche am Stand und neue Erkenntnisse für die Besucher:innen.


Gleich zweimal waren anschließend Schulgruppen für Projekttage im Weiterbildungszentrum für innovative Energietechnologien (WBZU) der Handwerkskammer Ulm. Zu Gast waren eine neunte Klasse des Hans und Sophie Scholl-Gymnasiums Ulm sowie eine altersgemischte Gruppe der Kilian-von-Steiner-Schule. Auf dem Programm standen die Wasserstoff-Flamme, einfache Elektrolyse zum Selbermachen und Modellautos mit Brennstoffzelle. Mit der eigens für die Projekttage entwickelten Währung „Hydrogenium“ konnten die Jugendlichen durchspielen, welche Maßnahmen sie für eine klimaneutrale Zukunft finanzieren würden. Die Rückmeldungen waren eindeutig: viel Interaktion, viel Neugier – und begeisterte Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte.


Auch beim Sommer Science Camp der Universität Ulm wurde experimentiert. Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klasse arbeiteten in Gruppen rund um Wasserstoff. Der Workshop war Teil der Wissenschaftswoche für Kinder und Jugendliche – und zeigte einmal mehr: Wenn man Energie nicht nur erklärt bekommt, sondern selbst etwas zum Laufen bringt, bleibt mehr hängen.
Auf der Landesgartenschau in Ellwangen war H2-Wandel mit Talk und Experimentierangebot vertreten. Dr. Harald Krbecek, einer der Sprecher des Arbeitskreises, diskutierte auf dem Podium über den Wasserstoffhochlauf und brachte die Perspektive interessierter Bürgerinnen und Bürger ein. Parallel dazu konnten Kinder und auch größere Neugierige Wasserstoff praktisch erleben – mit Modellauto, der 3D-gedruckten Brennstoffzelle der Technischen Hochschule Ulm zum Auseinanderbauen und der Demoanlage der Hochschule Reutlingen, die das Zusammenspiel von Energieerzeugung, Speicherung und Verbrauch sichtbar macht.


Ein besonders herzliches Dankeschön geht an Dr. Susanne Sihler vom WBZU für die Begleitung und Gestaltung der Aktionen für Jugendlichen. Ebenso danken wir allen Wasserstofflotsen für ihre Zeit, Geduld und Begeisterung und ihren unermüdlichen Einsatz in der Sommerhitze!
